Ai Weiwei zeigt die Menschen hinter der Zahl

In Venedig plädiert der chinesische Künstler mit der Doku „Human Flow“ für Empathie mit Flüchtlingen.
Einer der berühmtesten Künstler der Gegenwart hat mit deutschen Produktionsgeldern einen Dokumentarfilm über eines der am heißesten debattierten Themen der Zeit gedreht: Der Chinese Ai Weiwei (60), der in seiner Heimat Haft und Verfolgung erdulden musste, hat in 23 Ländern die globale Flüchtlingskrise in Augenschein genommen. Aus den dabei entstandenen Aufnahmen schnitt er die Doku „Human Flow“ zusammen. Die ragt heraus aus der Flut an Problemfilmen, die es schon zum Thema gibt. Begeisterte Reaktionen auf die Premiere beim 74. Internationalen Filmfestival von Venedig machen ihn zu einem Favoriten auf den Goldenen Löwen. Was
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