Friedlicher Protest der LEA-Bewohner

Demonstration Gut 200 Personen beteiligen sich an dem Protestmarsch von der Flüchtlingsunterkunft in die Ellwanger Innenstadt. Vorher schilderten die LEA-Bewohner ihre Sicht der Ereignisse.

Ellwangen

Am Mittwoch, kurz vor 20 Uhr, ging eine denkwürdige Veranstaltung zu Ende: Bewohner der Landeserstaufnahmestelle für Flüchtlinge (LEA), fast alles Schwarzafrikaner ohne Bleibeperspektive, fordern ein Ende der Abschiebungen. „Stop, stop, stop Deportation“ skandieren sie auf ihrem Weg entlang der B 290, durch die Marien- und Spitalstraße, vorbei an den Einheimischen in den Straßencafés, die den überschaubaren Aufzug aus sicherer Perspektive verfolgen.

Doch was heißt hier sicher? Einige Einzelhändler hatten vorsichtshalber ab 17 Uhr ihre Läden geschlossen. Vermutlich fühlen sich viele Ellwanger nach den jüngsten

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