Interview

„Ellwangen darf sich nicht wiederholen“

Seit zehn Wochen kümmert sich die Staatsministerin im Kanzleramt um die schwierigen Themen Migration, Flüchtlinge und Integration. Von Polarisierung hält sie wenig. Sie setzt auf Dialog.
Der Blick auf den gläsernen Hauptbahnhof, den Reichstag und den tiefgrünen Tiergarten ist phantastisch. Eigentlich. Doch im Büro von Annette Widmann-Mauz im Kanzleramt sind an diesem sonnigen Morgen die Jalousien heruntergelassen. Eine Schutzmaßnahme unter anderem für die Orchideen am Fenster. Auf den Regalen ist noch Platz: Vor gut zehn Wochen ist die gebürtige Tübingerin, die gerne auch Gesundheitsministerin geworden wäre, hier als Staatsministerin eingezogen. Frau Widmann-Mauz, sind Sie schon angekommen im neuen Amt? Annette Widmann-Mauz: Ja. Es macht mir Freude, nach vielen Jahren Gesundheitspolitik einen weiteren Themenbereich gestalten
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