Kommentar André Bochow zur Affäre um das Bamf

Das Amt als Spielball

Die einen sehen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) die Institution, die Menschen zurück in Armut, Krieg und Folter schickt. Die anderen halten es für ein Instrument jener Kräfte, die nichts Besseres vorhaben, als die Deutschen nicht mehr Deutsche sein zu lassen. Gleiches gilt für die Mitarbeiter. Sie sind korrupt, unfähig, kaltherzig. Oder eben naiv und gutmenschlich. Tatsächlich ist das Bamf 2015 von der Flüchtlingswelle überrascht worden. Hätte die Bundespolitik rechtzeitig daran gedacht, dass die EU-Außengrenzen nicht alle Probleme fernhalten würden, dann hätte sich die Behörde vorbereiten können. Es kam anders.
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: