Die Mär vom kleinen Bauernhof

Am liebsten hätten wir unser Essen von einem idyllischen Stückchen Land, auf dem Kälber zwischen goldenen Weizenfeldern grasen. Die Realität sieht anders aus: Die Betriebe werden immer weniger, dafür aber immer größer.
Drei Schweine, fünf Kühe, eine handvoll Hühner, die in einem Gärtchen mit Tomaten, Gurken und Kopfsalat herumscharren. So möchte man sich die Landwirtschaft gerne vorstellen, die unsere Nahrungsmittel produziert. In etwa so mag sie auch in den 50er Jahren noch ausgesehen haben. „Damals hat man alles probiert, was Geld bringt“, versucht Hubert Kucher, Landwirt in Schrezheim (Ostalbkreis) eine Erklärung. Und sein Vater Richard Kucher sagt: „Es ging vor allem darum, dass man selbst etwas zu essen hatte.“ Besonders profitabel war das aber nicht. Seither ist der Hof stark gewachsen. Das war notwendig, um sinnvoll wirtschaften
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