Mit Sir Paul McCartney auf Reisen

Eine Pop-Platte im 76. Lebensjahr? Mit dem Spätwerk „Egypt Station“ macht die Beatles-Ikone ganz viel richtig.
London. Es ist diese so typische, vertraute Mischung aus Gefühligkeit, guter Laune und Experimentierfreude, die auch das neue Album von Paul McCartney prägt. Zwangsläufig klingt es fast schon etwas zu routiniert, wenn der größte Melodienerfinder der Pop-Historie seinem riesigen Repertoire 16 Melodien hinzufügt. Doch das ist auch das Negativste, was man über „Egypt Station“, McCartneys Solo-Studioalbum Nummer 18 nach den Beatles, sagen kann. Los geht‘s, der Albumtitel lässt es erahnen, in einem Bahnhof. Dort setzt sich, begleitet von leicht kitschigem Chorgesang, ein Zug in Bewegung, der im Verlauf von 14 Songs und zwei kurzen
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