Verräterische Stimme

Ein Handwerker soll den behinderten Sohn der Unternehmerfamilie Würth gekidnappt haben. Der Prozess in Gießen beginnt kommende Woche.
Wenn der Prozess wegen der Entführung des Künzelsauer Unternehmersohns Markus Würth in Gießen beginnt, wird Vater Reinhold im hohenlohischen Waldenburg ein neues Vier-Sterne-Hotel eröffnen. Die Familie trete nicht als Nebenkläger auf, sagte Kathrin Exler, Sprecherin des Landgerichts in Hessen, der SÜDWEST PRESSE. Aber die Mutter, Carmen Würth (81), sei als Zeugin geladen. Von ihr soll der Täter das Lösegeld von 3 Millionen Euro gefordert haben, teilte das Gericht mit. Markus Würth, damals 50 Jahre alt, war am 17. Juni 2015 aus einer Beschützenden Einrichtung im nordhessischen Schlitz (Vogelsbergkreis) entführt worden. Er lebte dort
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