Koalition

Rochade mit Folgen

Damit Verfassungsschutz-Chef Maaßen ins Innenministerium wechseln kann, muss ein SPD-Staatssekretär gehen. Das sorgt für Ärger bei den Genossen.
Die Geschichte, wie sich die SPD den Sieg im Fall Maaßen abkaufen ließ, beginnt am Dienstagmorgen im Bundesinnenministerium. Da wird in einer Runde der Führungsspitze festgelegt, dass man den Chef des Verfassungsschutzes nicht im Regen stehen lassen wird, wenn die SPD auf seiner Ablösung besteht. Hans-Georg Maaßen muss zwar als oberster Verfassungsschützer gehen, sobald ein Nachfolger gefunden ist. Dafür wechselt er aber als beamteter Staatssekretär ins Ministerium. Diesen Vorschlag nimmt Minister Horst Seehofer am Nachmittag mit zur Runde der Koalitionsspitzen, wo er von Kanzlerin Angela Merkel und SPD-Chefin Andrea Nahles angenommen
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