Urteil

Karlsruhe nickt Zensus ab

Seit der Volkszählung 2011 ist klar: Deutschland hat weniger Einwohner als gedacht. Das schmerzt viele Stadtkassen.
Die letzte Volkszählung aus dem Jahr 2011 hat nicht gegen das Grundgesetz verstoßen. Das entschied jetzt das Bundesverfassungsgericht und lehnte Klagen der Stadtstaaten Berlin und Hamburg ab. Früher musste bei der Volkszählung jeder Bürger einen Fragebogen ausfüllen. Die letzte derartige Vollerhebung fand in Westdeutschland im Jahr 1987 statt und in der DDR im Jahr 1981. Beim Zensus von 2011 bekamen die meisten Bürger von der Zählung jedoch gar nichts mit, denn sie wurde im Wesentlichen als „registergestützter“ Zensus durchgeführt. In einem ersten Schritt lieferten die Meldeämter Daten über die Einwohner, die Arbeitsagenturen
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