Literatur

Das Teemännchen und andere Verlierer

Gnadenlos sozialrealistisch: Heinz Strunks Erzählungen und Miniaturen.
Qualität, sagt Heinz Strunk, komme von Qual. Da ist was dran. Sein neues Buch „Das Teemännchen“ mit 50 Erzählungen, die meist nur depressive Prosaminiaturen sind, fällt diesbezüglich grandios aus. Denn der Autor, Musiker, Schauspieler und Satiriker, der sich mit seinem mittlerweile von Fatih Akin verfilmten Roman „Der goldene Handschuh“ über den Serienmörder Fritz Honka nach vorne in die Literaturszene geschrieben hat, geht dorthin, wo es weh tut. In die trostlosen Autobahnraststätten, die armseligen Bars, die versifften Wohnungen; zu den Einsamen, körperlich Verfallenden, den Verlierern und Hoffnungslosen. Heinz
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