Kommentar Dorothee Torebko zur Aufarbeitung des Dieselskandals

Strukturen verändern

Langsam geht es den Autobauern auch hierzulande an den Kragen: Erst die Razzia bei Opel und ein vom Kraftfahrtbundesamt angeordneter Rückruf von 100 000 Diesel-Autos. Einen Tag später verdonnert die Münchner Staatsanwaltschaft Audi zu 800 Millionen Euro Strafe wegen Betrugs im Diesel-Skandal. Viele Fahrer werden sich ins Fäustchen lachen: endlich Gerechtigkeit. Und ja, die juristischen und behördlichen Mittel sind gute Schritte. Doch das Diesel-Problem ist damit noch lange nicht gelöst. Wer den Skandal umfassend aufklären will, muss die Strukturen ändern. Das fängt beim Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) an. Jahrzehntelang war die Behörde
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