Angeklagte äußern sich nicht zur Tat

Das Konstanzer Gericht muss die Verhandlung unterbrechen, weil die Beteiligten mauern.
Der Prozess um eine Bande mutmaßlicher Drogenhändler mit Verbindungen zur Mafia ist am ersten Tag nach dem Umzug in eine Ex-Firmenkantine unterbrochen worden. Das Landgericht Konstanz hatte vier Verhandlungstage eingeplant, bis der erste Zeuge gehört wird, nun ist nach knapp zweieinhalb Tagen vorerst Pause. „Im Grunde haben wir heute schon kein Programm mehr“, sagte der Vorsitzende Richter Arno Hornstein. Das liege unter anderem am Auskunftsverhalten der neun Angeklagten, so Hornstein. Bisher wollte sich keiner zur Sache äußern. Am dritten Verhandlungstag ließen aber drei der Angeklagten Angaben über sich von ihren Anwälten
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