Fluss, Wald und Feld leiden

Niedrigwasser am Rhein lässt stellenweise keinen Schiffsverkehr zu, die Ernte von Raps und Wintergerste fällt schlechter aus. Luftbildarchäologen und Erzeugern von Sonnenstrom hingegen hat der lange Sommer geholfen.
Mit Staunen blicken Spaziergänger auf den Rhein. Nach monatelanger Trockenheit zieht sich das Wasser des größten deutschen Stroms in eine immer schmaler werdende Fahrrinne zurück, Pegel melden historische Tiefstände. Das Jahr 2018 könnte nach Einschätzung von Meteorologen eines der fünf trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen 1884 werden. 70 Prozent der Fläche Deutschlands sei von extremer Trockenheit betroffen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Das Jahr 1947 sei „bisher das Maß aller Dinge“ gewesen. Auch 1921, 1976 und 1991 waren ungewöhnlich trockene Jahre. An welcher Stelle sich 2018 tatsächlich einreiht,
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