Mit Blütenstaub auf Verbrecherjagd

Ob Mordfall Peggy oder Ötzi: Forensische Pollenanalytiker finden oft wichtige Spuren.
Um die letzten Stunden von „Ötzi“ vor 5250 Jahren aufzuklären, brauchte es einen Palynologen. Nur anhand des Blütenpollens im Verdauungstrakt der Gletschermumie konnte der letzte Weg des berühmten Steinzeitlers in den Alpen rekonstruiert werden – der Weg, den er ging, als ihn ein Pfeil aus dem Hinterhalt traf. Auch die Jahreszeit der Attacke konnte dank des Pollens bestimmt werden: das späte Frühjahr. Neues Aufsehen hat die forensische Pollenanalyse erregt, weil sie Bewegung in den Mordfall Peggy gebracht hat. An der Leiche der vor 17 Jahren verschwundenen Neunjährigen aus Bayern waren mit ihrer Hilfe Torfspuren gefunden
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