Kommentar Helmut Schneider zum chinesischen Wirtschaftswachstum

Der Drache ist nicht krank

Wenn China hustet, fürchtet die Weltwirtschaft gleich, in den Sog einer schlimmen Ansteckung zu geraten. Solche Reaktionsmuster waren in der Vergangenheit öfter zu beobachten. Etwa, als Peking vor drei Jahren seine Währung abwertete. Das wurde im Westen als Indiz dafür gewertet, dass es dem Drachen schlechter gehen müsse als angenommen. Damals betrug das chinesische Wirtschaftswachstum 7,0 Prozent. Heute sind es 6,5 Prozent – und wieder schrillen die Alarmglocken: So niedrig wie seit der Finanzkrise vor zehn Jahren nicht mehr! Nur: Damals war die chinesische Wirtschaftsleistung noch halb so groß wie heute. Allein aus Gründen der Mathematik
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