Mieten machen viele arm

Eine Studie zeigt: Nach Abzug der Wohnkosten bleibt zum Leben oft weniger als der Hartz-IV-Satz.
Steigende Mieten verschärfen die soziale Ungleichheit: Eine aktuelle Studie des Sozialverbands Deutschland (SoVD) kommt zu dem Ergebnis, dass rund eine Million Haushalte nach Abzug der Miete weniger als den Hartz-IV-Satz zum Leben haben. Dem Gutachten zufolge betrifft das in erster Linie Privathaushalte in Großstädten. Geringverdiener müssten inzwischen bis zu 40 Prozent ihrer Einkünfte für die Miete aufbringen, heißt es in der SoVD-Studie über die Wohnverhältnisse in Deutschland. Sie kommt zu denselben Ergebnissen wie Londoner und Berliner Wissenschaftler, die Anfang dieser Woche Zahlen zur Belastung durch Wohnkosten vorgelegt und ebenfalls
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