„Zerfallen, ohne Hoffnung“

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg ist Erich Maria Remarques „Im Westen nichts Neues“ ein Roman gegen das Vergessen.
Tief getroffen lässt Erich Maria Remarque (1898-1970) den Leser zurück, obwohl der doch ahnen musste, dass sein Held Paul Bäumer nicht zu retten sein würde. „Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden.“ Mit dieser fast lapidaren Feststellung beendet der in Osnabrück geborene Schriftsteller das Leben des Frontsoldaten Bäumer und damit seinen Antikriegsroman „Im Westen nicht Neues“. Aber war der junge Mann, der sich 1916 von der Schulbank weg freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet
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