Büromöbel aus dem Gefängnis

Schreibtische, Regale, Schränke: Das alles und mehr stellen Strafgefangene im „Vollzuglichen Arbeitswesen“ her. Fürs Land ein Gewinnbetrieb.
Um kurz vor sieben Uhr morgens beginnt die Arbeit in den Werkstätten. Mittags gibt es eine Pause. Feierabend ist um 16 Uhr. Ein ganz normaler Arbeitstag – bis auf die Tatsache, dass die Arbeiter anschließend nicht nach Hause gehen, sondern nur ein Gebäude weiter in ihre Zimmer. Sie sind Gefangene in der Justizvollzugsanstalt Ulm (JVA) und befinden sich im offenen Vollzug. „Resozialisierung mit Produktivität“ – so lautet das Ziel des Vollzuglichen Arbeitswesens (VAW). In den Betrieben sollen Strafgefangene auf das Berufsleben nach ihrer Entlassung vorbereitet werden. Neben der Eingliederung wird auch Wert auf wirtschaftlich
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