Kommentar Helmut Schneider zum gestiegenen Reallohn-Plus

Frage nach Henne und Ei

Es ist das ureigenste Geschäft einer Gewerkschaft, darauf hinzuweisen, dass die Löhne und Gehälter zu niedrig sind. Daraus leitet sie nämlich ihr Geschäftsmodell ab – für mehr Geld ihrer Mitglieder zu kämpfen. Wenn die gewerkschaftliche WSI-Studie erfreut bemerkt, dass in diesem Jahr bei den Arbeitnehmern mehr im Geldbeutel geblieben ist als zuletzt, dann ist das keineswegs ein Ausdruck neuer tarifpolitischer Zufriedenheit nach dem Motto: Es geht dem deutschen Arbeitnehmer so gut wie lange nicht. Es ist vielmehr nur die andere Seite derselben Medaille, weil sich das so genannte Reallohn-Plus (Lohnerhöhung minus Inflation) nicht auf
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