„Mir fehlt der Aufschrei“

Mehr Anstrengungen im Kampf gegen Antisemitismus fordert die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Zu viel Häme und Hass würden ungestraft geduldet.
Eine Collage der neuen Synagoge hängt im Besprechungszimmer des Zentrums der jüdischen Gemeinde in München. Sie zeigt Charlotte Knoblochs Herzensprojekt: jüdisches Leben mitten in der Stadt. Voller Energie erscheint die 86-Jährige zu unserem Gespräch. Wenige Tage später kommt es zu einem Eklat, als die Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern eine Rede im Landtag zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus hält und die AfD attackiert. Ein Großteil der Fraktion verlässt den Plenarsaal. Auf Facebook schreibt Knobloch kurz darauf, das habe erneut gezeigt: „Politik und Gesellschaft müssen auch
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