Werbung für tschechische Literatur

Das Gastland in Leipzig will vor allem viele Autoren präsentieren, denn die meisten kennt in Deutschland niemand.
Wenn Tomáš Kubícek über den Stellenwert der tschechischen Literatur in Deutschland redet, schlägt er nachdenkliche Töne an. „Ich habe viele Freunde in Deutschland“, sagt der Direktor der Mährischen Landesbibliothek in Brünn. „Wenn ich sie vor 20 Jahren gefragt habe, was sie an aktueller tschechischer Literatur kennen, da war das eine ganze Liste. Kundera, Kohout, Hrabal. Wenn ich sie jetzt frage, dann ist das: fast nichts.“ Kubícek will das nun ändern. Seine Mährische Landesbibliothek verantwortet im Auftrag des Kulturministeriums den Auftritt Tschechiens als Gastland auf der Leipziger Buchmesse, die am Donnerstag
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