Nachdenkliche Debatte um Bluttests vor der Geburt

Eigentlich geht es im Bundestag um eine Untersuchung auf das Down-Syndrom. Doch verhandelt werden auch große ethische Fragen – ruhig und sachlich.
Sollen Menschen wie Andreas leben?“ Diese Frage richtete Michael Brand (CDU) am Donnerstag an die anderen Abgeordneten im Bundestag und die Zuhörer, zum Teil mit Down-Syndrom, auf der Besuchertribüne. Er habe sich mit dem 31-Jährigen mit Down-Syndrom angefreundet. Und der habe ihm gesagt: „Ich finde das total doof, dass ich eigentlich nicht leben soll.“ Ist also der Bluttest, der verrät, ob ein ungeborenes Kind mit der auch als Trisomie 21 bezeichneten Chromosomenstörung zur Welt kommen würde, ein Instrument „der Selektion“, wie die grüne Abgeordnete Corinna Rüffer, Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom, sagte?
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