Kommentar Alexander Bögelein zum höheren Briefporto

Unerträgliche Kungelei

Saftige Aufschläge gesteht die Bundesnetzagentur der Deutschen Post zu. Um mehr als 28 Prozent auf 90 Cent könnte sich das Porto für den Standardbrief verteuern. Das ist mehr als frech, auch wenn viele Verbraucher das nicht im Geldbeutel spüren werden. Privathaushalte geben im Monat gerade mal 2,34 Euro fürs Briefporto aus. Kann man daher zur Tagesordnung übergehen? Nein! Denn die Kungelei zwischen dem Bundeswirtschaftsministerium und der Post erreicht ein unerträgliches Maß. Im Januar hatte die Bundesnetzagentur dem börsennotierten Konzern im Schnitt 4,8 Prozent mehr für alle Briefsendungen zugestanden. Der Post war das zu wenig. Flugs
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