Der Widerständler

Pedro Sánchez führt die Sozialisten zum Wahlsieg. Vor zweieinhalb Jahren hatte er sie in ihre tiefste Krise gebracht.
Pedro Sánchez genießt das Bad in der Menge vor der Parteizentrale in der Madrider Calle Ferraz. „Die Zukunft hat gewonnen“, ruft er, „die Vergangenheit hat verloren.“ Auch wenn die extreme Rechte mit 24 Abgeordneten ins spanische Parlament einzieht – regieren wird er, Pedro Sánchez, 47 Jahre alt, Generalsekretär der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE): ein europäischer Sozialdemokrat, der den angenehmen Rückenwind eines wenn auch nicht blendenden, so doch klaren Wahlsiegs, spürt. Das ist zurzeit nicht vielen Sozialdemokraten vergönnt. Die knapp 7,5 Millionen Wähler, die der PSOE am Sonntag 28,7
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