Leitartikel Axel Habermehl zur Lage der Südwest-CDU

Eine Erleichterung

Am Ende ging es ganz schnell. Das interne Ringen um die Spitzenkandidatur der baden-württembergischen CDU wurde überraschend geräusch- und reibungsarm entschieden. Thomas Strobl, Landeschef und Innenminister, trat zu Gunsten von Kultusministerin Susanne Eisenmann beiseite. Der seit Monaten düster am Horizont dräuende Sturm ist abgezogen, der große Grabenkampf abgesagt. Alle Achtung: Die Südwest-CDU hat dieses Problem erstaunlich elegant gelöst. Das war nicht selbstverständlich. Die Frage, wer die Partei in die Landtagswahl 2021 führt, hatte das Potential, die zu Lagerbildung neigende Union in verschleißende Binnenkonflikte zu verstricken.
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