Geschacher um Brüsseler Spitzenjobs

Das neu gewählte Gremium will nur einen Spitzenkandidaten der Parteien zu Junckers Nachfolger küren. Das Vorschlagsrecht liegt aber bei den Staats- und Regierungschefs.
Das Europaparlament positioniert sich bei der Besetzung von EU-Spitzenposten selbstbewusst gegen die Staats- und Regierungschefs: Die Fraktionsvorsitzenden einer Mehrheit der Abgeordneten einigten sich am Dienstag darauf, ausschließlich einen der Europawahl-Spitzenkandidaten zum Chef der mächtigen EU-Kommission zu wählen. Das teilte Parlamentspräsident Antonio Tajani nach einer gemeinsamen Sitzung mit. Der französische Präsident Emmanuel Macron und einige andere EU-Spitzen würden diesen und andere Posten hingegen gerne frei bestimmen, und zwar mit einem Kandidaten, der Erfahrung in einer Regierung oder der EU-Kommission hat. Kurz vor dem
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