Trommeln für Digitalisierung

Die Mediziner gehen Gesundheitsminister Jens Spahn in Münster heftig an. Am Ende geben sie sich aber versöhnlich.
Ein lockeres Heimspiel war das nicht für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Der Münsterländer kassierte auf dem 122. Deutschen Ärztetag in Münster, der Stadt des Westfälischen Friedens, gleich zu Beginn Buhrufe. Der Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Theodor Windhorst, geißelte zur Begrüßung gleich die gesamte deutsche Gesundheitspolitik. Auch der nach acht Jahren aus dem Amt scheidende Ärztepräsident Frank Ulrich Montgomery ging Spahn an. Er hielt ihm erneut die Erhöhung der Pflichtstundenzahl für Praxisärzte von 20 auf 25 Stunden und die Beschneidung der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen vor. Er forderte „Maß
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