Warnungen in den Wind geschlagen

Klinikvorstand wollte auf PR-Aktion anscheinend nicht verzichten.
Der Skandal um einen Bluttest auf Brustkrebs am Uniklinikum Heidelberg zieht immer weitere Kreise: Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ hat der Vorstand der Uniklinik Warnungen vor der umstrittenen PR-Kampagne für diesen Test ignoriert. So habe die Pressesprecherin des Klinikums immer wieder Bedenken geäußert. Dies bestätigte die Sprecherin auf Anfrage. Nach dem Bericht ist zudem ein eingesetzter Gutachter zu dem Schluss gekommen, dass damals nicht einmal ein Prototyp des Testverfahrens existierte. Der Leiter der Uni-Frauenklinik, Christof Sohn, hatte den Test im Februar der Öffentlichkeit vorgestellt und als bis Ende
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