Statthalterin Pekings

Carrie Lam hatte versprochen, als Regierungschefin versöhnen zu wollen. Nach den jüngsten Protesten zweifeln viele daran.
Als sie im März 2017 in Hongkong als Regierungschefin ans Ruder kam, sprach Carrie Lam davon, sie wolle den „Riss“ in der Gesellschaft der chinesischen Sonderverwaltungszone heilen. In den vergangenen Tagen ist deutlich geworden, dass ihr dies nicht gelungen ist. Hunderttausende Menschen beteiligten sich an den Massenprotesten gegen ein Gesetz, mit dem Auslieferungen auf das chinesische Festland ermöglicht werden sollen. In der jüngsten Meinungsumfrage der Universität Hongkong kam Lam auf eine Zustimmungsrate von 32 Prozent – bei einer Ablehnung von 57 Prozent. In der Wahrnehmung der Bevölkerung ist sie eine Statthalterin
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