Arm und vergessen

Der Klimawandel trifft das westafrikanische Land besonders hart. Dabei sind die Lebensbedingungen auch ohne Dürren und Überschwemmungen schwierig. Unser Redaktionsmitglied Elisabeth Zoll bereiste für eine Schwerpunkt-Reihe das Land. Unser Auftakt.
Ausgerechnet Niger. Das Land erklimmt nur selten die Agenda der internationalen Politik. Nur als Transitland für Flüchtlinge findet es gerade Aufmerksamkeit. Durch die Tenere-Wüste im Norden des Landes soll eine vorgezogene EU-Außengrenze gezogen werden. Mehr interessiert nicht. Doch extreme Armut, Unterentwicklung, hoher Bevölkerungsdruck und Bedrohungen durch islamistische Milizen in den Nachbarländern sorgen für eine gefährliche Gemengelage im Land. Hinzu kommen Folgen des Klimawandels. In der Sahelzone droht immer mehr Menschen der Verlust ihrer Lebensgrundlagen. Wegsehen oder helfen? Mit dem Kinderhilfswerk Unicef startet unsere Zeitung
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