Interview

„Wir brauchen eine Veränderung“

Die deutschen Vorstandsetagen sollten bunter besetzt sein, fordert die Digitalvorständin der Deutschen Bahn. Dafür brauche es keine streng regulierte Frauenquote. Ein Gespräch über Roboter, die Zukunft des Lokführers und kaputte Kaffeemaschinen im ICE.
Als Sabina Jeschke vor anderthalb Jahren in die Deutsche-Bahn-Zentrale in Berlin zog, wollten viele Mitarbeiter nur eines: einen Blick in ihr Büro erhaschen. So etwas hatte es im Kosmos des Staatskonzerns noch nicht gegeben. Den Boden bedeckt ein giftgrüner Kunstrasen-Teppich, bei Konferenzen sitzen die Teilnehmer auf kniehohen Würfeln, aus der Wand wachsen Pflanzen und in der Ecke steht Hartmut, ein Roboter für Videokonferenzen. Als Vorständin für Digitalisierung und Technik ist Jeschke bei der Bahn für Innovationen zuständig. Nicht nur ihr Aufgabengebiet macht sie besonders: Sie ist auch die einzige Frau im Vorstand. Frau Jeschke, womit
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