Das Baby im fremden Bauch

FDP und viele Experten fordern die Lockerung des Verbots in Deutschland. Derzeit suchen Paare oft Hilfe im Ausland – was zu juristischen Problemen führt.
Jessica und Armin Geißdörfer haben alles probiert – von der künstlichen Befruchtung bis zur Adoption. Doch nichts hat geklappt. Am Ende war es eine Leihmutter aus der Ukraine, die dem Paar aus einer Gemeinde bei Nürnberg zu seinen beiden Kindern verhalf. Auf die Idee sei sie durch eine TV-Dokumentation gekommen, sagt Jessica Geißdörfer, die über ihre Erfahrungen das Buch „Die Wunschkinder“ geschrieben hat. Gut 20 000 Euro zahlte das Paar an die Agentur für den ganzen Prozess von der Anbahnung des Kontakts über die künstliche Befruchtung im Reagenzglas bis zur Geburt. Ein schlechtes Gewissen hat die 32-Jährige nicht.
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