EU-Gipfel in Brüssel

„Schwerer historischer Fehler“

Der EU-Gipfel kann sich nicht auf grünes Licht für Albanien und Nordmazedonien einigen. Juncker ist entsetzt.
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker sprach von einem „schweren historischen Fehler“, EU-Ratspräsident Donald Tusk von „Frustration“, im Europaparlament herrschte blanke Empörung und in Albanien und Nordmazedonien tiefe Enttäuschung: Die beiden Westbalkan-Staaten müssen entgegen früherer Versprechen weiter auf Beitrittsverhandlungen mit der EU warten. Statt der erhofften Einladung zu Gesprächen gab es vom EU-Gipfel am Freitag nur einen dürren Satz in der Schlusserklärung: Man werde vor dem EU-Balkan-Treffen im Mai „auf die Frage der Erweiterung zurückkommen“, hieß es darin. Frankreich hatte
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