Integration

Integration unter einem Dach

Die Stiftung Hoffnungsträger baut Häuser, in denen Flüchtlinge und Einheimische zusammen leben können. Wenn ein Standort bekannt wird, regt sich rasch Widerstand.
Die Hausfrau Ilse Bechtel fürchtet um ihr Leben. „Ich habe Todesangst vor Sexualtätern und Dieben.“ Was die 62-Jährige derart in Schrecken versetzt, ist ein Bauprojekt in ihrer Nachbarschaft. In Bönnigheim (Kreis Ludwigsburg) möchte die Stiftung Hoffnungsträger zwei ihrer „Hoffnungshäuser“ errichten. Der Gemeinderat findet das Vorhaben gut. Doch in der Bevölkerung formiert sich massive Ablehnung. Der Unternehmensberater Michael Rank hat bereits 140 Unterschriften gesammelt, er strebt ein Bürgerbegehren an. Geradezu reflexartig taucht Widerstand auf, wenn bekannt wird, dass ein Hoffnungshaus in einer Gemeinde gebaut
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