Strafzölle schmerzen deutsche Firmen

Der Handelskonflikt zwischen den USA und der Europäischen Union spitzt sich zu. Betroffen von den Abgaben sind viele Branchen: von Baumaschinen-Herstellern bis zu Winzern.
Als Tobias Schmitt vor einigen Wochen die Nachricht im Internet las, dachte er nur: „Jetzt hat es uns auch erwischt.“ Auf einer Liste der US-Regierung tauchten seine Produkte auf. Seit Freitag 6.01 Uhr muss das Unternehmen Adler Werkzeuge aus Waghäusel bei Karlsruhe für Äxte, Beile und Hacken 25 Prozent mehr Steuern abführen. „Das trifft uns hart“, klagt der Geschäftsführer. „Wir liefern seit drei Jahren in die USA. Der Markt hat sich äußerst positiv entwickelt.“ Warum er für Airbus-Subventionen büßen müsse, versteht der Firmenchef nicht. Die Strafzölle der USA auf EU-Produkte im Umfang von 7,5
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