Netanjahus Zukunft nach Anklagen ungewiss

Die Korruptionsvorwürfe gegen den Ministerpräsidenten drohen, das Land ins Chaos zu stürzen. Die Regierungsbildung wird dadurch noch schwieriger.
Für den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist die Sache klar: Die Korruptionsermittlungen gegen ihn sind politisch motiviert. Rücktritt ist für ihn keine Option. Doch unklar ist, ob die Korruptionsanklagen wegen Bestechlichkeit, Betrug und Untreue sein politisches Schicksal möglicherweise schon in den nächsten Wochen entscheiden könnten. Nach der Wahl im September läuft am 11. Dezember die letzte Frist für eine Regierungsbildung ab. Verstreicht die Frist, gibt es in Israel die dritte Neuwahl innerhalb eines Jahres. Wird ein Mitglied von Netanjahus Likud-Partei nun versuchen, seinen Chef auszubooten – Israels am
Web & Mobil Abo (0,99 € im ersten Monat, danach 6,99 € pro Monat)

30 Tage für 0,99 € danach 6,99 € mtl.

Jetzt Weiterlesen

und Vorteile sichern: