Vom „Prinz“ zu Missbrauch angestiftet

Das Tübinger Landgericht beleuchtet die Motive für Vergehen an einem Kind und Demenzkranken.
Ein 37-Jähriger aus dem Raum Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) steht vor dem Tübinger Landgericht. Er soll eine mitangeklagte 35-Jährige aus dem Kreis Reutlingen angestiftet haben, ihren vierjährigen Sohn sexuell zu missbrauchen und dieses zu filmen. „Für mich sind das perverse Handlungen“, so eine Kripo-Beamtin. Der Mann habe der Mutter in einer Internet-Partnerbörse vorgegaukelt, er sei vermögend und könne ihre Schulden bezahlen: „Sie träumte von einem tollen Mann, einer Familie und einem Heim. Diese Vorstellung von einem Traumprinz hat bei ihr das Gehirn ausschalten lassen.“ Das Kind lebt heute in einer Pflegefamilie.
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