Prozess

Erneut verurteilt: 31-Jähriger bleibt in der Psychiatrie

Der Mann hatte 2006 einen Mitschüler an der Urspringschule erstochen und 2019 einen Zeugen bedroht.
Bis er nicht mehr gefährlich oder nicht mehr krank ist, bleibt der 31-Jährige in der Psychiatrie. Die Große Strafkammer des Landgerichts Ulm hat den Mann, der 2006 als 17-Jähriger einen Mitschüler an der Urspringschule in Schelklingen erstochen hat, am Freitag wegen Sachbeschädigung und Bedrohung zu einer Freiheitsstrafe von elf Monaten verurteilt und die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. In der weitgehend nichtöffentlich geführten Verhandlung hatte ein Gutachter festgestellt, dass der gebürtige Ulmer unter einer paranoiden Psychose mit schizophrenen Anteilen leidet, dazu kommt eine Persönlichkeitsstörung
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