„Ich bin zu jung für Zynismus“

Die 23-Jährige ist eine der Hauptorganisatorinnen der Klimastreiks in Deutschland. Sie lässt sich weder von Shitstorms noch von Morddrohungen aufhalten. Ihr Vorbild sind vor allem die Frauen in der Familie.
Deutschlands prominenteste Klimaaktivistin ist selbst im Himalaya keine Unbekannte: Luisa Neubauer, die wir zum Interview in einer Berliner Hotelbar am Potsdamer Platz treffen, hat einen weißen Gebetsschal mitgebracht – das Geschenk eines tibetanischen Mönchs für ihr Engagement, das die Ausmaße eines Vollzeitjobs angenommen hat. Am Freitag findet der nächste weltweite Klimastreik statt, in der Woche darauf beginnt der Klimagipfel in Madrid. Die 23-jährige Geografiestudentin, die gerade ein Buch zum Klimawandel geschrieben hat, ärgert sich, dass die Konferenz von vielen als „weniger wichtig“ abgetan wird, weil die großen
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