„Wahrscheinlich wackelt es nochmal“

Der Ex-Grünen-Abgeordnete Gerhard Schick will mit der Bürgerbewegung Finanzwende ein Gegengewicht aufbauen. Nach der Krise vor zehn Jahren habe die Politik zu wenig gelernt.
Ein bisschen vermisst Gerhard Schick die große Bühne des Parlaments. „Es hat schon Spaß gemacht, im Bundestag zu reden“, bekennt der Ex-Grünen-Abgeordnete ein Jahr nach seinem Ausscheiden. Seither hat er als Vorstand die Bürgerbewegung Finanzwende aufgebaut, eine Art „Foodwatch“ für den Finanzbereich, deren große Stärke die Parteiunabhängigkeit ist. „Wir merken, dass wir Wirkung haben“, freut er sich. Herr Schick, die große Finanzkrise ist jetzt ein Jahrzehnt her. Droht uns schon bald ein neuer Crash? Gerhard Schick: Ich halte die Lage für gefährlich. Der Finanzsektor ist nicht stabil. Deswegen ist
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