Ghosn flieht in den Libanon

Ex-Chef von Renault beschuldigt japanische Justiz.
Der in Japan auf Kaution freigelassene frühere Autoboss Carlos Ghosn ist in den Libanon geflüchtet. Er sei nicht länger eine Geisel des manipulierten japanischen Justizsystems, sagte der frühere Chef von Renault-Nissan. Japans Justiz habe ihm seine Rechte verwehrt, das Prinzip der Unschuldsvermutung ignoriert und gegen internationale Abkommen verstoßen. Im November 2018 war Ghosn wegen Verstoßes gegen Börsenauflagen festgenommen und angeklagt worden. Ghosn, der die französische, brasilianische und libanesische Staatsangehörigkeit besitzt, gehört ein Luxusanwesen in Beirut. Im April war er auf Kaution aus der Untersuchungshaft in Japan
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