Die Entspargelung der Landschaft

Nach 20 Jahren endet die Förderung für die ersten Windräder im Südwesten. Aufrüsten auf neue Modelle ist kaum möglich, ein Weiterbetrieb oft nicht rentabel. Ein Kahlschlag droht.
Es ist ein kalter Dezembermorgen auf dem Höhenzug bei Ummendorf, die Sonne strahlt vom Himmel auf Oberschwaben. Das Windrad am Hang steht still – Getriebeschaden. In Gummistiefeln stapft Norbert Schomborg den Feldweg hinauf und erklärt den Bauarbeitern, wo sie Stahlplatten hinlegen müssen, damit der Kran, mit dem die Reparatur vorgenommen wird, nicht im Feld versinkt. „Der Rotor wird abgenommen, ein neuer Getriebestrang eingesetzt, dann soll es wieder laufen“, sagt Schomborg, Geschäftsführer der Bürger-Windenergie Ummendorf, die die Anlage gebaut hat und betreibt. „Die Reparatur ist ein großes finanzielles Risiko
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