„Tierbabys selbst päppeln ist ein Fehler“

Natur Wie man sich verhalten soll, wen man beim Spazierengehen ein vermeintlich hilfloses Jungtier findet. Warum die Experten der Wildtierstationen gerade jetzt Alarm schlagen.

Göggingen

Frühlingszeit und – coronabedingt – mehr Menschen als sonst alleine unterwegs in Wald und Flur. Die Folge: nicht nur unvergessliche Spaziergänge und gesunde Bewegung, sondern auch höchste Gefahr für Wildtierbabys. Weil die unerfahrenen Wanderer die Winzlinge süß finden und anfassen; weil sie helfen wollen, obwohl Hilfe oft gar nicht nötig ist; weil sie, wo Hilfe nötig ist, das Falsche tun.

Beinahe jeden Tag wird Elke Wengert in ihrer Gögginger Wildtierauffangstation mit diesem Thema konfrontiert. „Erst gestern wurde mir ein ganz junges Feldhäsle gebracht, von dem ich noch nicht weiß, ob ich es retten kann“,

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