„Angeklagter hat Frau nicht betrogen“

Justiz Obwohl die Verteidiger die Täterschaft nicht bestreiten, gibt es im Gerabronner Mordprozess kein Geständnis.

Gerabronn/Ellwangen. Während der 48-jährige Angeklagte am ersten Prozesstag keine Angaben machte, haben die Verteidiger Matthias Sigmund und Anna Göbel eine umfangreiche Erklärung zu möglichen Tatmotiven abgegeben. Sie sprachen dabei zwar nicht im Namen ihres Mandanten, gaben aber zu erkennen, dass sich dieser in einem psychischen Ausnahmezustand befunden habe, als er am 14. November 2019 seine Frau in deren Auto verbrannte.

Die Frau habe unter starken Stimmungsschwankungen gelitten, für die der Angeklagte keine negativen Begriffe wie „Launen“ oder „Unberechenbarkeit“ benutze. Jahrelang habe

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