Coronakrise trifft Aalener Zeiss-Werk

Wirtschaft Die Nachfrage nach Brillengläsern ist eingebrochen. Die Hälfte der Belegschaft befindet sich in Kurzarbeit.

Aalen. Nach einer Krise vor einigen Jahren liefen die Geschäfte im Aalener Zeiss-Werk zuletzt blendend. Die Sparte Vision Care, zu der das Werk gehört, ist bis Anfang des Jahres stetig gewachsen. Die Corona-Pandemie hat dieser Entwicklung einen Dämpfer verpasst. „Die Nachfrage nach Brillengläsern ist stark eingebrochen“, erklärte der neue Vorstandschef Dr. Karl Lamprecht bei einer Pressekonferenz am Dienstag.

Der Grund: Viele Optiker in Europa mussten schließen oder können Kunden nur eingeschränkt bedienen. Dies wirkt sich direkt auf das Werk in Aalen aus. Laut Zeiss-Finanzchef Dr. Christian Müller befinden sich 600 bis 700

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