Vom Findelkind zum stolzen Flieger

Tierwelt Die ungewöhnliche Geschichte des scheinbar hilflosen Amselkindes „Thyson“ – oder warum einer, der zu früh aus dem Nest fällt, es trotzdem noch zu etwas bringen kann.

Durlangen-Zimmerbach

Da sitzt er und bietet einen Anblick, den eigentlich nur Eltern lieben können. Nicht größer als ein Entenei, aber genauso geformt, kaum befiedert und ohne Schwanzfedern dafür mit einem großen Schnabel steht das Amselkind auf viel zu großen und dünnen Vogelbeinen in der Hofeinfahrt und jammert herzerweichend. Aus dem Nest gefallen. Sein Wehklagen lockt die Nachbarskatzen an, die sich schon begehrlich die Pfoten lecken.

Wochen vorher hatte es ständig in der dichten grünen Krone des Ahornbaums geraschelt, seit kurzem ist von dort auch ein kräftiges Vogelzwitschern zu hören,

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