Kommentar Gerold Knehr zur Rückkehr von Fans in Bundesliga-Stadien

Vertrauen statt Crash

Es sieht so aus, als würden auf einer eingleisigen Strecke zwei Züge in voller Fahrt aufeinander zurasen. In der einen Lok sitzt die Deutsche Fußball-Liga (DFL), die in erster Linie die wirtschaftlichen Interessen der 36 deutschen Profiklubs vertritt und trotz der Corona-Pandemie den Spielbetrieb durchziehen möchte. Im zweiten Zug fahren die Fans, die oftmals romantische Ideale haben, in den Stadien singen und feiern möchten, nun aber befürchten, vom Fußball abgehängt zu werden. Wenn jede Seite auf ihrer Maximal-Forderung beharrt, scheint ein Crash unvermeidlich zu sein. Doch in der derzeitigen Situation gibt es kein Alles oder Nichts.
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