Protest der Sexarbeiterinnen

Wegen der Infektionsgefahr dürfen legale Prostituierte ihr Gewerbe nicht ausüben. Viele fühlen sich ungerecht behandelt und gehen auf die Straße.
Mehr als 80 Prostituierte, maskiert und teils in Lack und Leder, ziehen in Hamburg mit Plakaten, einer Lichtshow und zu Rockhymnen über das Kopfsteinpflaster von der Herbertstraße zur Davidwache. Was Anfang der Woche auf St. Pauli als professionell inszenierte Show daherkam ist Protest. „Wir kämpfen um unsere Existenz“, sagt die 50-Jährige, die sich Ginger nennt und als Domina in der Herbertstraße arbeitet – dort, wo die Prostituierten sonst dicht an dicht und leicht bekleidet in Schaufenstern sitzen und auf Freier warten. Sonst. Denn seit Corona ist alles anders, käuflicher Sex verboten und Ginger wie viele ihrer Kolleginnen
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