Wespels Wort-Wechsel

Tal und Tobel

Manfred Wespel über Klingen im Schwäbischen Wald und Hobbygärtner

Nach Jesaja soll dem Herrn bei seiner Ankunft der Weg geebnet werden, jedes Tal soll gefüllt, jeder Hügel abgetragen werden, wie es Händel in seinem Messias eindrucksvoll vertont hat. Für uns aber wäre eine Landschaft ohne Erhöhungen und Vertiefungen langweilig. Neben Tälern und Senken machen Gräben, Tobel, Klingen, Klüfte und selbst Furchen und Rillen den Reiz einer Landschaft aus, denn auch hier gilt: variatio delectat oder: Abwechslung erfreut.

Täler sind meist von Flüssen ausgeräumte, schmale (Lonetal) oder breite (Rheintal) Vertiefungen. Vor den römischen Palisaden wurden Gräben angelegt. Burgen und Stadtmauern wurden früher

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