Hintergrund

Fluchtwege des Grauens

„Wir haben drei Tage durch die Sahara gebraucht. Die, die uns führten, gaben uns nur am Morgen ein bisschen Wasser. Sie schlugen uns, damit wir schneller gehen. Unsere Brüder verdursteten. Wir konnten sie nicht einmal begraben.“ So schildert ein Flüchtling aus Eritrea das Martyrium einer Flucht in Richtung Libyen. Es folgten für ihn zwei Jahre in libyschen Lagern. Hunger, Durst, Krankheiten und Angst prägten den zermürbenden Alltag. Dann gelang doch noch die lebensgefährliche Überfahrt auf die italienische Insel Lampedusa. Das Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hat gemeinsam mit anderen Organisationen einen erschütternden
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